Gartenbewässerung

Gebühren- und Abwassermaßstab (§ 4 der Gebührensatzung)

Nach § 4 Abs. 4 der Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Stadt Emmerich am Rhein gilt:

Die dem Grundstück zugeführten Wassermengen werden durch Wassermesser ermittelt. Bei Bezug aus öffentlichen Versorgungsanlagen gilt als Abwassermenge die für das Wassergeld zugrundegelegte Verbrauchsmenge des laufenden Kalenderjahres (Frischwassermaßstab).

Von diesem Grundsatz kann abgewichen werden, wenn Frischwasser nicht mehr dem Kanal zugeführt wird - z. B. wenn es für die Gartenbewässerung genutzt wurde. Der Nachweis obliegt dem Gebührenpflichtigen.

Der Nachweis erfolgt in der Regel durch den Einbau eines Zwischenzählers an geeigneter Stelle ihres privaten Frischwassernetzes. Im Fachhandel sind Zähler erhältlich, die direkt unter einen Wasserkran geschraubt werden können.
Teilen Sie den Einbau den KBE formlos mit, damit sie registriert werden können. Jeweils zum Ende der Vegetationszeitraumes, wenn Sie den Zähler wieder entfernen, teile Sie dann den Kommunalbetrieben Emmerich am Rhein den neuen Zählerstand mit, so dass dieser Wasserverbrauch bereits bei der Jahresverbrauchsabrechnung berücksichtigt werden kann. Die Jahresverbrauchsabrechnung findet regelmäßig im Januar beziehungsweise Februar des folgenden Jahres statt.
Für die Geltendmachung Ihrer Abzugsmenge gilt nach § 4 Abs. 7 der obigen Satzung eine Ausschlussfrist von drei Monaten nach Beginn des folgenden Jahres.

Wer in die Abwasseranlage Abwasser einleitet, dass zum Beispiel aus einer eigenen oder sonstigen privaten Wasserversorgungsanlage stammt, ist verpflichtet, dieses der Stadt mitzuteilen. Die eingeleitete Wassermenge ist über eine eigene Messeinrichtung zu ermittelten.

Kommunalbetriebe Emmerich am Rhein
Blackweg 40
46446 Emmerich am Rhein

Frau Hollenders
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Herr Pommerin
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