Nutzungsrechte und Grabdenkmäler

Auflagen und Bestimmungen

  1. In den Wahlgräbern können der Nutzungsberechtigte und seine Angehörigen beerdigt werden. Die Beerdigung anderer Personen bedarf einer besonderen Genehmigung der Friedhofsverwaltung. Als Angehörige gelten der Ehegatte des Nutzungsberechtigten, Verwandte auf- und absteigender Linie, Geschwister und Adoptivkinder, sowie die Ehegatten der vorgenannten Personen und eingetragene Lebenspartner.
  2. Übertragung des Nutzungsrechts kann nur mit Zustimmung der Stadt Emmerich am Rhein - Friedhofsverwaltung - erfolgen.
  3. Wenn das Nutzungsrecht verlängert werden soll, so haben die Berechtigten die Pflicht, die Verlängerung rechtzeitig zu beantrage. Sind das Nutzungsrecht und die Ruhefrist erloschen, kann die Friedhofsverwaltung durch öffentliche Bekanntgabe anderweitig über die Grabstätte verfügen. Eine Verzichtserklärung während der Nutzungsdauer schließt eine Rückerstattung der Gebühren aus.
  4. Wenn nach schriftlicher Aufforderung oder durch Aushang die Grabstätte mit Zubehör (Denkmäler, angelegte Einfriedungen und die Anpflanzungen) nicht den geltenden Vorschriften entsprechen oder in der Unterhaltung vernachlässigt werden, kann das Nutzungsrecht an Wahlgräbern ohne Entschädigung entzogen werden.
  5. Die Errichtung von Grabdenkmälern, Einfriedungen, Einfassungen und sonstigen baulichen Anlagen oder deren Veränderung in nur mit Genehmigung der Friedhofsverwaltung erlaubt. Das Grabmal soll sich der Größe der Grabstelle anpassen und sich harmonisch in die Umgebung einfügen.
  6. Nach Beendigung des Nutzungsrechts gehen nicht entfernte Einfriedungen usw. in den Besitz der Stadt Emmerich am Rhein über.
  7. Die Grabstätten sind spätestens drei Monate nach der Beisetzung herzurichten und bis zum Ablauf der Ruhezeit in einer des Friedhofs würdigen Weise gärtnerisch anzulegen und zu unterhalten. Es dürfen nur solche Pflanzen verwendet werden, die sich dem landschaftsgebundenen Charakter des Friedhofes und seinen besonderen Bodenbedingungen anpassen. Zur Bepflanzung sind nur solche Gewächse zu verwenden, die die benachbarten Gräber nicht stören. Unzulässig ist das Pflanzen von Bäumen, Sträuchern und anderen großwüchsigen Gehölzen.
  8. Die Gemeinde übernimmt keine Haftung für irgendwelche Beschädigungen an Denkmälern, Einfassungen, Pflanzungen usw..
  9. Weitere Einzelheiten können der jeweils gültigen Friedhofssatzung entnommen werden.
  10. Die hier festgehaltenen Rechte stehen unter dem ausdrücklichen Vorbehalt einer späteren Änderung der Friedhofssatzung oder der Friedhofsgebührensatzung. Bei Widersprüchen aus diesen hier festgehaltenen Rechten und der Friedhofssatzung oder der Friedhofsgebührensatzung in der jeweils geltenden Fassung geht die Satzung bzw. Gebührenordnung vor.
Genauere Bestimmungen

entnehmen Sie bitte der aktuellen Friedhofssatzung und der Friedhofsgebührensatzung im Ortsrecht der Stadt Emmerich am Rhein.